07.07.2010

Zweiter Preis beim renommierten Gina Bachauer International Artists Competition

Mit folgendem anspruchsvollem Programm hat sich Serhiy Salov in Salt Lake City, Utah den hervorragenden zweiten Platz beim namhaften Wettbewerb der Gina Bachauer Piano Foundation erspielt:

Runde 1
Domenico Scarlatti: Sonata in D-dur, L. 23
Ludwig van Beethoven: Sonate C-dur, op. 53 "Waldstein"
Frédéric Chopin: Nocturne Des-dur, op. 27, Nr. 2
Franz Liszt: La Campanella


Runde 2
Johann Sebastian Bach: Ricerar à 3 aus dem Musikalischen Opfer
Igor Stravinsky / Salov: Le sacre du printemps, Teil 1 und 2
Johann Sebastian Bach: Ricercar à 6 aus dem Musikalischen Opfer

Finale
Johannes Brahms: 2. Klavierkonzert B-dur, op. 83

www.bachauer.com

08.06.2010

Veröffentlichung der neuen CD "Der heilige Frühling der Slawen" am 25. Juni 2010

Salovs eigene Bearbeitung der wilden und bahnbrechenden Partitur Strawinskys (die auch Thema seiner derzeit entstehenden Doktorarbeit ist) steht im Mittelpunkt der CD, die beim kanadischen Label Analekta (Vertrieb in Deutschland über Codaex) erschienen ist. Ergänzt wird sie durch sechs Stückchen des ukrainischen Komponisten Ihor Shamo (1925-1972).

"Der Gedanke an eine eigene Bearbeitung des Sacre du Printemps für Solo-Klavier hat mich lange beschäftigt", erläutert Salov. "Die Orchesterpartitur mit ihren über 30 Systemen ist wahrlich kein Zuckerschlecken – und sie verlangt nach weitaus mehr als altmodische pianistische Bravour. Es ist gemeinhin unmöglich, all den Einzelstimmen gerecht zu werden, ohne dabei ein paar Tricks - oder, wie ich eher sagen würde, trompe-l'oreille - anzuwenden. Aber noch schwerer ist es, die Atmosphäre des Werks in die Klangsprache des Klaviers zu überführen – vor allem bei einigen schauerlichen Passagen. Hier sind manchmal recht unorthodoxe Lösungen gefragt, sowohl bei der Transkription als auch bei der Interpretation. Obwohl ich meine Bearbeitung jetzt eingespielt habe, kann ich es nicht lassen, sie weiter zu überarbeiten und auszubessern … vermutlich wird sie ein ewiger Palimpsest bleiben, ein Work in progress.

16.04.2010

Willkommen bei Serhiy Salov

Diese offizielle Website des in der Ukraine geborenen, in Europa ausgebildeten und in Kanada lebenden jungen Pianisten Serhiy Salov ist neu und noch nicht vollständig aktualisiert. Wir bitten um etwas Geduld – vielen Dank!
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Biografie  

Serhiy Salov wurde in der Ukraine geboren. In seiner Heimatstadt Donetsk erhielt er eine komplette Ausbildung, die Fächer wie Komposition, Improvisation, Musikwissenschaft als auch mehrere Fremdsprachen enthielt.Salov gab sein Debut vor einem grossen Publikum im Alter von 11 Jahren als Solist in Grieg's Klavierkonzert, begleitet vom ukrainischen Nationalorchester. Im folgenden Jahr trat er mit einem kompleten Klavierabend in der Philharmonie Donetsk auf.

Im Alter von 15 Jahren übersiedelt Salov nach Freiburg, wo er als Jungstudent in der Meisterklasse Michel Beroff's aufgenommen wird. Nach 4 Jahren Studium bekommt Serhiy eine Einladung und ein volles Stipendium, um sein Studium an der Guildhall School of Music and Drama in London fortzusetzen. Dort wird er sein Magister-Diplom und seinen Konzertexamenabschluss absolvieren.

Während seiner Studienjahre, sammelte Salov eine reiche und vielfältige Podium-Erfahrung, sei es durch Klavierabende, Kammermusik oder Auftritte als Solist mit den Orchestern. Er arbeitete mit folgenden renommierten Dirigentenzusammen: Leonard Slatkin, Christopher Warren-Green, Lawrence Foster, Jacques Lacombe und Yannik Nezet-Seguin; begleitet von folgenden Orchestern: Orchestre Symphonique de Montreal, Orchestre Symphonique de Quebec, Calgary Philharmonic, l'Orchetre National de la Radio France, Philharmonia und Royal Philharmonic Orchestra (London), Berliner Symphoniker und Tokyo Symphony. Serhiy Salov wurde von zahlreichen internationalen Wettbewerbspreisen gekrönt, darunter 3 Erste Preise - Dudley 2000, Epinal, 2001, Montreal 2004; 3 dritte Preise - Marguerite Long 2001, Hamamatsu 2003, Tromso 2009, als auch 2 Publikumspreise - Montreal und Tromso. Derzeit lebt Salov in Montreal. In der nächsten Zukunft warten auf ihn Solo-Engagements in Salt Lake City, Winnipeg, Montreal als auch Orchesterauftritte in Tromso, London, Mexiko-Stadt, Festivale in Domaine Forget 2010, Northern Lights (Norwegen 2010) und Lanaudiere (2011). Seine CD "Schostakovitch's Kreis", herausgebracht vom Label "Analekta" wurde mit mehreren Fachpreisen der Branche ausgezeichnet. Serhiy's neue CD, mit dem Titel "Der heilige Frühling der Slaven" unter gleichem Label kommt im April 2010 auf den Markt.

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Diskografie 

The Sacred Spring of Slavs

Igor Strawinsky (1882-1971)
The Rite of Spring
Arr. : Serhiy Salov         
 
Part I
I.     Introduction
II.    The Augurs of Spring:
       Dances of the Young Girls
III.    Ritual of Abduction
IV.   Spring Rounds
V.    Ritual of the Rival Tribes
VI.   Procession of the Sage;
       The Kiss of the Earth
VII.  Dance of the Earth
 
Part II
I.   Introduction
II.  Mystic Circleof the Young Girls
III. The Naming and Honoring of the Chosen One
IV. Evocation of the Ancestors
V.  Ritual Action of the Ancestors
VI. Sacrificial Dance (The Chosen One)

Label: Analekta, AN 29932
Veröffentlichung: 25.Juni 2010 (Vertrieb Codaex)
Format: CD

Igor Shamo (1925-1972)
Hutsulian Water-Colours
I. Sunrise in the Montains
II. Musicians Head Into the Mountains
III. Little Sheperd Boy
IV. A Spring Rain
V. A Ritual Song for Spring
VI. Shepherds'  Dance

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Shostakovich's circle

 

Hermann Galynin (1922-1966)
Klavierkonzert Nr. 1

Dimitri Schostakowitsch (1906-1975)
Kammersymphonie op. 73a

Galina Ustvolskaya (1919-2006)
Klavierkonzert


Serhiy Salov, Klavier
I Musici de Montréal, Dirigent Yuli Turovsky


Label: Analekta, AN 29898
Erscheinungsjahr: 2006
Format: CD

 

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Repertoire  

Barock

J. S. Bach
Ricercar à 3 (aus "Musikalisches Opfer" BWV 1079)
Ricercar à 6 (aus "Musikalisches Opfer" BWV 1079)
Partita Nr. 3 c-moll BWV 827
Partita Nr. 4 D-dur BWV 828
Goldberg Variationen BWV 988
Das Wohltemperierte Klavier
Präludium und Fuge c-moll, Buch 1
Präludium und Fuge d-moll, Buch 1
Präludium und Fuge g-moll, Buch 1
Präludium und Fuge D-dur, Buch 2

Klassik

J. Haydn
Sonate Nr. 50 C-dur
Sonate Nr. 52 Es-dur

W. A. Mozart
Sonate C-dur KV330
Sonate B-dur KV570
Sonate D-dur KV576
Fantasie d-moll KV397
Variationen D-dur über das Duport-Thema KV573

L. van Beethoven
Sonate C-dur op. 3 Nr. 2
Sonate D-dur op. 10 Nr. 3
Sonate Es-dur op. 27 Nr. 1
Sonate C-dur op. 53 "Waldstein"
Sonate A-dur op. 101
Sonate B-dur op. 106 "Hammerklavier"
Sonate Es-dur op. 109
Sonate c-moll op. 111

Romantik

R. Schumann
Toccata op. 7
Fantasie C-dur op.17
Symphonische Etüden op. 13
"Kinderszenen" op. 15
Humoreske op. 20

F. Chopin
Etüden op. 10 und op. 25
Balladen Nr. 1 und 2 op. 23 und op. 38
Sonate Nr. 2 b-moll op. 35
Scherzo Nr. 3 op. 39
Fantasie Brillante f-moll op. 49
Diverse Nocturnes und Mazurken
Polonaise-Fantaisie op. 61

Fr. Liszt
Sonate h-moll
Ungarische Rhapsodie Nr. 9 ("Carnaval de Pesth")
Ungarische Rhapsodie Nr. 10
Ungarische Rhapsodie Nr. 12
Mephisto-Walzer Nr. 1
"La Campanella" (Etude Nr. 2 d'après Paganini)
Etude transcendante "Mazeppa"

J. Brahms
Paganini-Variationen op. 35 Buch 1
Klavierstücke op. 76
Rhapsodie op. 79 Nr. 2
3 Intermezzi op. 117

M. Balakirev
"Islamey", orientalische Fantasie

M. Mussorgsky
Bilder einer Ausstellung

P.I.Tschaikowsky
"Doumka"op. 59

M. Lysenko
"Doumka-Choumka", zweite Rhapsodie op. 18

Andere

C. Debussy
Préludes, 1. Buch
"Les Collines d'Anacapri",
"Des Pas sur la Neige",
"Ce qu'a vu le vent d'Ouest",
"La Danse de Puck", "Feux d'artifice".
Images, 1. Buch
"Fêtes" (aus "Nocturnes", arr. S. Salov)

M. Ravel
"Gaspard de la Nuit"
"La Valse"

S. Prokofieff
Sonate Nr. 3 a-moll op. 28

G. Ligeti
Etüde Nr. 4 "Fanfares"
Etüde Nr. 5 "Arc-en-ciel"

I. Shamo
Hutsulski akvareli, Aquarelles printanières (Original-Titel: Aquarelles hutsuliennes)

I. Strawinsky
Drei Sätze aus "Pétrouchka"
"Pétrouchka" (Ballett)
"Le Sacre du Printemps", arr. S. Salov

 

Konzerte

J. Haydn G-dur Hob XVIII:4
J. Haydn D-dur Hob XVIII:11
W. A. Mozart Nr. 23 A-dur KV488
W. A. Mozart Nr. 27 B-dur KV595
L. v. Beethoven Nr. 1 C-dur op. 15
L. van Beethoven Nr. 4 G-dur op. 58
L. van Beethoven Nr. 5 Es-dur op. 73  ("Emperor")
R. Schumann a-moll op. 54
F. Chopin Nr. 1 e-moll op. 11
J. Brahms Nr. 1 d-moll op. 15
J. Brahms Nr. 2 B-dur op. 83
P. Tschaikowsky Nr. 1 b-moll op. 23
E. Grieg a-moll op. 16
F. Liszt Nr. 1 Es-dur
S. Rachmaninoff Nr. 1 fis-moll op. 1
S. Rachmaninoff Nr. 2 c-moll op. 18
S. Rachmaninoff Nr. 3 d-moll op. 30
S. Prokofieff Nr. 3 C-dur op. 26
I. Strawinsky Konzert für Klavier und Bläser
D. Schostakowitsch Konzert Nr. 1 c-moll op. 35
Ustvolskaya Konzert c-moll für Klavier und Streichorchester
Galynin Klavierkonzert
F. Poulenc Konzert d-moll (Originalversion für zwei Klaviere und Orchester)

Kammermusik

L. van Beethoven Sonate für Violine und Klavier Nr. 7 op. 30/2 d-moll
L. van  Beethoven "Kreutzer"-Sonata für Klavier und Violine Nr. 9 op. 47 A-dur
J. Brahms Klavierquintett f-moll op. 34
J. Brahms Klavierquartett g-moll op. 25
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 g-moll op. 78
J. Brahms Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-moll op. 108
J. Brahms Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-dur op. 99
C. Franck Sonate A-dur für Violoncello (Violine) und Klavier
L. Janacek "Pohadka" für Violoncello und Klavier
D. Schostakowitsch Klaviertrio e-moll op. 67
D. Schostakowitsch Sonate Nr. 1 für Violoncello und Klavier d-moll op. 40

Galerie 

Fotos: Irène Zandel

 

Serhiy Salovs Outfit: ENVERS par Yves Jean Lacasse

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Termine

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10.04.2010

Salle Claude-Champagne Montréal

20.00 Uhr

Solist: Serhiy Salov
L'Orchestre de l'Université de Montréal
Dirigent: Alain Trudel

www.musique.umontreal.ca

28.04.2010

Cadogan Hall, London

19.30 Uhr

Serhiy Salov, Klavier
City of London Sinfonia
Leitung: Andreas Delfs

Mozart:Symphonie Nr. 35 "Haffner"
Schreker:Kammersymphonie
Beethoven:Klavierkonzert Nr. 5

www.cadoganhall.com

10.07.2010

Lachine, Québec

20.00 Uhr

Recital

16.07.2010

Palais Montcalm, Québec

19.00 Uhr

Québec-Classique Schumann

Andrew Staniland: Only Darkness
Schumann: Concerto pour piano
Soliste: Serhiy Salov, piano
Schumann: Symphonie no. 4

l’Orchestre de la Francophonie Canadienne
Dirigent: Jean-Philippe Tremblay

www.palaismontcalm.ca

05.08.2010

Maison Trestler, Vaudreuil

Maison Trestler

07.08.2010

Festival International du Domaine Forget

Serhiy Salov, Piano
Orchestre Symphonique de la Francophonie Canadienne,
Dirigent: J. - P. Tremblay

Schumann, Klavierkonzert in a-moll

Le Domaine Forget

05.09.2010

Festival du Mont-Tremblant, Kanada

Mittagskonzert

18.09.2010

Sherbrooke, Kanada
Salle Maurice-O'Bready

20.00 Uhr


Symphonie No 1, op. 25 (Symphonie classique) - S. Prokofjew
Rhapsodie auf ein Thema vonPaganini, op. 43 - S. Rachmaninoff
Symphonie No 1, op. 10 en fa mineur - D. Shostakovitch

Orchestre symphonique de Sherbrooke
Dirigent: Stéfane Laforest



www.css-oss.com

19.10.2010

Drummondville, Kanada

Serhiy Salov, Piano
Drummondville Symphony Orchestra,
Dirigent: Pierre Simard

Tschaikovsky 1. Klavierkonzert

05.12.2010

Trois-Rivières, QC

Kammermusikabend

Programm:
Streichtrios von Brahms und Schostakovich


03.03.2011

At the Piano Nobile (Place des Arts)

12.10 Uhr

Extra Mittagskonzert

Pro Musica- Les Mélodînes Series

09.03.2011

Salle Wilfrid-Pelletier at Place des Arts, Montréal

20.00 Uhr

Tribute to Joseph Rouleau and to Jeunesses Musicales

Sergei Prokofiev: Klavierkonzert No. 3 in C-Dur

Orchestre Symphique de Montréal
Dirigent: Jean-Philippe Temblay

01.05.2011

Cinquième Salle, Place des Arts Montréal

15.30 Uhr

Serhiy Salov, Piano

L. van Beethoven, Sonate op. 53 in C Dur ('Waldstein')
J. Brahms, 3 Intermezzi op. 117
F. Chopin, Sonate op. 35 in b-moll
I. Stravinsky, 'Petrushka' - das Ballet in der Solo Piano-Version

Pro Musica- Topaz Series

15.12.2011

Montreal, Chapelle historique du Bon-Pasteur

20h

Hommage à Franz Liszt

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Presse  

The Sacred Spring of Slavs


 (...) " Wenn es irgendwo zutrifft, dass die Klavierbearbeitung eines kanonischen Orchesterwerkes der Moderne besser ist als das Original, dann im Falle von Salovs eigenem Arrangement des Sacre du Printemps. "Ich habe es in erster Linie aus Liebe zum Sacre getan, da mir das Klavier die größere Freiheit gewährt", sagt Serhiy Salov im Booklet-Text. Und diese Liebe -  gepaart mit immenser pianistischer Technik, mitreißender Gestaltungskraft und hoch differenzierter Anschlagkultur - spürt man als Hörer in jedem Ton.
Wem Strawinskys originale Orchesterfassung des Sacre bisher zu massig war, findet mit Salovs Klavierversion des modernen Klassikers einen völlig neuen Zugang zu diesem Werk. (...)
Eine absolut empfehlenswerte CD!"
Burkhard Schäfer
PianoNews, Dezember 2010

Reading the RITE
Serhiy Salov makes Stravinsky's masterpiece his own

(...) "At least Salov's glittering technique and splendid ear for nuance and tone colour make the best case on Shamo's behalf. His own transcription of (non-watered down)
Stravinsky's The Rite of Spring is bound to raise purists' eyebrows by way of its textual emendations and massive, arguably unidiomatic rubatos. No bassoonist would be caught dead wigggling around the opening motive as Salov does, nor would any conductor wishing to keep his or her job dare to stretch "Spring Rounds" to the edge of immobility. (...)
Imagine Messiaen rewriting the Rite, and you'll get the gist of Salov's remarkable and beautifully engineered tour de force. Better still, hear it for yourself."
Jed Distler
Gramophone, October 2010

 

Veröffentlichung der Woche
The Sacred Spring of Slavs

Dieser "Sonnenaufgang in den Bergen" könnte durchaus ein Stück Filmmusik sein, so gefällig und leicht, wie diese Töne vor sich hinplätschern. Recht tonmalerisch kommen auch die anderen Sätze der "Aquarelles printanières" des ukrainischen Komponisten Ihor Shamo daher. Der junge Pianist Serhiy Salov hat den sechssätzigen, im Jahr 1972 entstandenen Zyklus mit Naturschilderungen aus den Karpaten dem Ballett "Le sacre du printemps" zur Seite gestellt und legt damit die erste Bearbeitung von Igor Strawinskys komplexer Partitur für Klaviersolo vor. Ein wahnwitziges Unterfangen nicht nur auf den ersten Blick - es klingt schon sehr verblüffend und oft geheimnisvoll, was der Ukrainer aus Tasten und Pedal herausholt. (...)"
Dagmar Zurek
Financial Times Deutschland, 19.09.2010

The Sacred Spring of Slavs

"(...) so klingt das Ganze bei Serhiy Salov wie die ungemein scharfe und strukturell erhellende Röntgenaufnahme des heidnischen Frühlingsopfers. (...)
Bei Salov gehen die fein ausgemalten "Frühlingsaquarelle" des Ukrainers Ihor Shamo voraus. "Der heilige Frühling der Slawen" ist die CD denn auch überschrieben. Und hier funktioniert die Verbindung besser. Denn der sechsteilige Zyklus bereitet den heidnischen Ritus, der bei Strawinsky über den Hörer hereinbricht, mit fein ziselierten Tönen gut vor."
Klaus Kalchschmid
Rheinpfalz, 18.09.2010

 

The Sacred Spring of Slavs

"Wenn Sie definitiv wissen wollen, was Virtuosität am Klavier ist, dann müssen Sie sich diese CD anhören. (...)
Salov spielt sie mit großer Einfühlsamkeit und viel Sinn für die Farben der Musik. Das Ereignishafte dieser Schallplatte ist freilich Strawinskys 'Sacre du Printemps': hier gelingt es Salov phänomenal, sich sowohl als Arrangeur wie auch als Pianist zu platzieren. Er arbeitet mit allen möglichen Mitteln, um das Archaische von Stravinskys Musik packend herüberzubringen. Dabei geht es
ihm nicht nur um Rhythmik, die seine Hände wie Tausendfüssler über die Tatstatur jagt, es geht ihm vor allem darum, die Orchesterstimmungen und -farben so gut wie möglich hörbar zu machen, das Sinnliche der Musik zu vermitteln.
Es gelingt ihm großartig!"
Rémy Franck
Pizzicato, September 2010

 10 - Höchstbewertung bei Klassik heute
         The Sacred Spring of Slavs

(...) "Salov lüftet die Partitur, sichert ihr akustische Dreidimensionalität, als würde er sich wie in einer imaginären Architektur bewegen. Der Hörer darf sich also nicht nur in den aggressiven Passagen erschlagen, sondern insgesamt differenziert geführt fühlen.(...)
"Salovs Wiedergabe der beiden Werkkomplexe verdient höchste Achtung, was dienende Virtuosität und eigenständige Tongebung in allen Bereichen des Anschlags und der tastenden Behutsamkeit anbelangt. Eine CD mithin, die berechtigt höhere Verkaufszahlen erreichen sollte als die meisten Einspielungen dieser Tage, Wochen und Monate."
Peter Cossé
Klassik heute, 28.07.2010

The Sacred Spring of Slavs

"In this astonishing and mind boggling transcription for solo piano, Serhiy (Sergei) Salov has managed to retain and even enhance the music's magic. The mysterious and bold harmonies, the savagery of the rhythms, the orchestral colours and shadows, the inner spirit of the score, all of that has been adapted directly to the keyboard and re-constructed faithfully to bring out every minute little detail ranging from the strangely evocative opening notes to the wildest passages in the Dance of the Earth. Salov must have poured over every single note in the orchestral score many times over in order to determine which ones would make the final piano cut and in which role."
Jean-Yves Duperron
Classical Music Sentinel, 2010/06/10

The Rite of Spring, version for solo piano
Serhiy Salov
Analekta AN 29932

Die CD "der Heiliger Frühling der Slaven" stellt einen wenig bekannten Ukrainischen Komponisten, Ihor Shamo, und seine angenehmen "Hutsulischen Aquarelle" davor. Begeben wir uns aber zum Hauptstück der Aufnahme, einer wahrhaften "tour de force": die von dem Pianisten selbst erstellte Bearbeitung  für Solo-Klavier des "Sacre du Printemps". Es ist ein verrücktes Unterfangen, wenn man die Komplexität der Orchester-Partitur nachvollzieht. Strawinskys eigene Versione für Klavier zu vier Händen oder für Pianola (ein mechanisches Klavier), die auf der Website des Dirigenten Benjamin Zandel zu hören ist, zeugt von außergewöhnlicher Virtuosität. Keine der oben erwähnten Versionen aber kommt dem schieren Wahnsinn und der musikalischen Sinnlichkeit Salovs zweihändiger Bearbeitung näher. Der Ukrainische Pianist könnte sich mit diesem riskanten aber meisterhaft gelungenem Projekt locker einen Namen schaffen. Mein einziger Vorbehalt betrifft einige ruhigere Stellen (z.B. Rondes Printanieres), die mir etwas zerlegt erschienen und in der Spannung etwas abfallen. Minimale Vorbehalte gegenüber einer solchen Hochleistung." 
Christophe Huss

Le Devoir, 14.05.2010

 

The Sacred Spring of Slavs

"Salovs eigene Bearbeitung vom Orchester-Meisterwerk des 20. Jahrhunderts, Strawinsky's "Le Sacre du Printemps" war eine Offenbarung. Sein glänzender, meisterhafter Vortrag entblösste regelrecht die disonnante Pracht komplexer Harmonien dieses musikalisches Biestes."
The Classical Source, 2010/04/29 

 

"Gestern Abend, blieb Salov fern jedes oberflächlichen Glanzes. Sicher und souverän, verlieh er dem Klang und insbesondere der Phrasierung zugleich Stärke und Wärme. Nicht eine Geste war gehetzt oder unangebracht, nicht ein künstlerischer Kompromiss wurde getroffen, nicht eine technische Hürde vereinfacht.
Der Notentext atmete, inspirierte. Die Tonerzeugung war erlesen, voll, nie metallisch. Im langsamen Satz führte das zu großartigen Augenblicken. In den drei anderen Sätzen konnte man die Architektur dieses imposanten Klang-Gebäudes betrachten, in jedem kleinsten Detail und aus jedem Winkel betrachtet. " (...)
Lucie Renaud ,
"Clavier bien tempéré", 11.04.2010

 "Salov und Trudel - ein Doppel-Erfolg"

(...) " Einer der Höhepunkte des Konzert-Repertoires, das 2. Konzert von Brahms, verlangt die höchste Hingabe von Solisten, Dirigenten und Orchester gleichermaßen. Am Klavier konnten wir einen blendenen Virtuosen wiederentdecken, der den Wettbewerb 2004 gewonnen hatte. Salovs schiere Macht der Tonerzeugung wurde ergänzt von seinen interpretatorischen Qualitäten: Im Alter von 30 Jahren erreichte er eine bewundernswerte Reife, eine Feinheit und Mannigfaltigkeit der Phrasierung und der Klangabstufungen." (...)
Claude Gingras,
La Presse Montréal, 12.04.2010

The Sacred Spring of Slavs

The musician's own concert transcription of Igor Stravinsky's 20th century orchestral masterpiece The Rite of Spring was a revelation, while showcasing his highly impressive arranging skills. Although it still begs the question why anyone would invest several years not just painstakingly transcribing from several sources, but also memorizing and performing this musical beast, Salov's virtuosic delivery presented a unique opportunity to hear the work's complex harmonies in all their dissonant glory.
Winnipeg Free Press, 11/01/2010

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